Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg: GEW sammelt Unterschriften für Referendare; 02/09


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GEW sammelt Unterschriften für Referendare

Die GEW Baden-Württemberg hat eine Unterschriftenaktion für eine bessere Bezahlung der Referendarinnen und Referendare gestartet. In dem Schreiben an Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) fordern die Unterzeichner, dass die Bezüge der Lehramtsanwärter/innen auf 1.600 Euro monatlich erhöht werden, unabhängig vom Ergebnis der aktuellen Tarifrunde. Verantwortung und Engagement in Schule und Ausbildung stünden in krassem Gegensatz zur sozialen Lage der Nachwuchskräfte, erklärt die GEW. „Die monatlichen Bezüge sind eine Zumutung für junge Erwachsene in der Ausbildung – zumal dann, wenn sie Familie haben.“ Je nach Lehramt verdienen sie zwischen 928 und 1.127 Euro. Laut GEW
erwirtschaften die in diesem Jahr rund 7.000 Anwärter/innen und Referendarinnen und Referendare mit ihrer Unterrichtsleistung rund 2.800 Stellen. „Da mit spart das Land jährlich über 140 Millionen Euro Personalkosten“, rechnet die Gewerkschaft vor. Unterstützer/innen können sich bis zum 31. März in die Unterschriftenliste eintragen. Sie steht im Internet unter www.gew-bw.de/Page 5432.html.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2009


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