Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg: Beamte zeigen Probleme auf; 03/09


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Beamte zeigen Probleme auf

Wird ein Feuerwehrmann mit 62 Jahren noch Menschen aus großer Höhe retten können? Soll ein Streifenpolizist bei der Leistungsbezahlung leer ausgehen, weil sein Kollege den Fall aufgenommen hat? Über solche strittigen Fragen der geplanten Dienstrechtsreform in Baden-Württemberg haben Beamtinnen und Beamte mit Journalistinnen und Journalisten gesprochen, die an einer Informationstour des DGB teilnahmen. Bei der Feuerwehr müssten auch über 60-Jährige noch in den Einsatz, wenn die Lebensarbeitszeit der Beamtinnen und Beamten um zwei Jahre verlängert würde. Ein Rückzug in den Innendienst sei kaum möglich, weil es dort nur wenig Aufgaben gebe, berichteten Brandschützer. Der DGB lehnt eine höhere Pensionsaltersgrenze ab und fordert stattdessen präventive Maßnahmen, damit Menschen länger aktiv im Dienst bleiben können. Die vorgesehene Leistungsprämie müsse zusätzlich zum Gehalt gezahlt, nach objektiven Kriterien vergeben werden und für alle erreichbar sein. Polizei und Feuerwehr sollen ausgenommen werden. Ein Beschäftigter der Stuttgarter Einsatzhundertschaft der Polizei veranschaulichte: „Wir arbeiten im Team.“ Da sei es schwierig, einen allein für gute Leistung zu belohnen.

Quelle: Beamten-Magazin 3/2009




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